Ein kleiner Steinschlag, ein feiner Kratzer auf der Motorhaube... Oft sind es nur Kleinigkeiten, aber sie fallen sofort ins Auge – besonders bei dunkelfarbigen und gepflegten Fahrzeugen. Für einen Folieninstallateur können solche Mängel schnell zur Herausforderung werden. Zum Glück gibt es einfache und effektive Möglichkeiten, sie zu kaschieren – ganz ohne eine komplette Neulackierung eines Kotflügels.
Warum kleine Lackschäden ein echtes Problem darstellen
Solche kleinen Schäden sind nicht nur ein ästhetisches Problem. Sie erschweren auch das Verkleben der Folie. Selbst kleinste Unebenheiten unter der Oberfläche können nach dem Aufbringen der Folie deutlich sichtbar werden. Und entgegen der landläufigen Meinung: Eine Folie verdeckt nicht automatisch alles – im Gegenteil, bei falscher Wahl kann sie Mängel sogar betonen.
Lackstift, Politur… nicht immer die beste Lösung
Viele Kunden versuchen zuerst eine Eigenreparatur: Lackstifte, aggressive Polituren oder sogar Nagellack (ja, das kommt vor). Das Problem dabei: Diese Methoden schaffen oft mehr Struktur als eine glatte Oberfläche. Das beeinträchtigt die Haftung der Folie und führt zu einem unruhigen Erscheinungsbild. Aus der Ferne sieht es manchmal noch gut aus – aus der Nähe eher nicht.
Funktioniert PPF wirklich, um kleine Schäden zu kaschieren?
Bei leichten Kratzern, kleinen Klarlackabsplitterungen oder oberflächlichen Spuren – auf jeden Fall. Eine professionell angebrachte Lackschutzfolie kann die Oberfläche optisch glätten, Glanz verleihen und kleine Mängel verdecken. Manche Materialien reagieren auf Wärme, wodurch feine Spuren mit der Zeit verblassen – insbesondere bei Sonnenlicht oder Wärmezufuhr mit dem Heißluftföhn.
Natürlich gilt: Ist der Schaden zu tief oder geht die Lackierung bis zur Grundierung ab, muss vorher nachgebessert werden. In vielen Fällen reicht jedoch ein leichtes Schleifen oder Polieren aus.
Wichtige Schritte für ein sauberes, professionelles Ergebnis
- Immer mit einer sauberen und trockenen Oberfläche arbeiten
- Vertiefte Stellen vorab glätten oder auffüllen
- Zu steife oder zu dicke Folien vermeiden – sie betonen Mängel eher
- Feuchtverklebung bevorzugen, um Luftblasen rund um Defekte zu vermeiden
- Keine Folie auf frischer oder nicht vollständig ausgehärteter Lackierung anbringen
Die Wahl der richtigen Folie ist entscheidend
Nicht jede PPF-Folie ist gleich. Um kleine Schäden wirklich gut zu kaschieren und ein gleichmäßiges Finish zu erreichen, braucht es eine hochwertige Folie – mit exzellenter Transparenz und ausreichend Flexibilität, um sich perfekt an die Fahrzeugform anzupassen und kleine Unregelmäßigkeiten optisch zu schlucken. Bei Protector Automotive legen wir genau darauf Wert – für Fachleute, die bei der Qualität keine Kompromisse machen.